Wer den Orloj gebaut hat und wann — die Richtigstellung
Die Standard-Touristengeschichte schreibt den gesamten Bau der Uhr Meister Hanuš (Jan Růže) zu und fügt die Legende hinzu, er sei anschließend von den Ratsherren geblendet worden, um ihn daran zu hindern, anderswo eine bessere Uhr zu bauen. Beide Behauptungen halten historischer Überprüfung nicht stand.
Das astronomische Zifferblatt wurde höchstwahrscheinlich von Meister Mikuláš von Kadaň gebaut, vermutlich mit wissenschaftlicher Unterstützung des Astronomen Jan Šindel (Jan Ondřejův), einem Professor an der Karlsuniversität. Das Datum 1410 wird in einer zeitgenössischen Chronik bestätigt. Mikuláš war Uhrmacher; Šindel lieferte die astronomischen Berechnungen. Diese Zusammenarbeit zwischen Handwerker und universitär ausgebildetem Astronomen war für die Epoche typisch.
Meister Hanuš taucht in Stadtakten von 1490 als der Mann auf, der wesentliche Verbesserungen an der Uhr vornahm — wahrscheinlich das Kalenderblatt ergänzte und den astronomischen Mechanismus verfeinerte. Er war eine reale Person und ein echter Uhrmacher, aber die Blendungslegende scheint Anfang des 16. Jahrhunderts vom Humanisten-Chronisten Václav Hájek z Libočan erfunden worden zu sein, der für seine Böhmische Chronik von 1541 vieles erfand. Moderne Historiker fanden keine zeitgenössischen Belege dafür.
Der Uhrmechanismus wurde am 8. Mai 1945 schwer beschädigt, als deutsche Kräfte das Alte Rathaus beim Rückzug aus Prag in Brand setzten. Das astronomische Zifferblatt überstand den Brand relativ unbeschädigt; die Apostelfiguren, das Kalenderblatt und Teile des Mechanismus mussten nach dem Krieg rekonstruiert werden. Die heute sichtbaren 27 hölzernen Apostelfiguren wurden vom Restaurator Karel Novák zwischen 1948 und 1970 geschnitzt. Die Restaurierung von 2017–2018 — die gründlichste seit dem 19. Jahrhundert — brachte die Uhr in den besten Zustand seit Jahrzehnten.
Warum die Astronomische Uhr wirklich bemerkenswert ist
Der Prager Orloj (Astronomische Uhr) ist die älteste funktionierende Astronomische Uhr der Welt und läuft — mit Unterbrechungen — seit 1410. Das sind über 600 Jahre täglicher Betrieb im Zentrum einer Stadt, die Kriege, Brände, Besatzungen und die vollständige Transformation der europäischen Zivilisation überstand.
Was ihn bemerkenswert macht, ist nicht nur sein Alter. Es ist die Komplexität dessen, was er wirklich anzeigt. Die Uhr zeigt gleichzeitig:
- Sonnenzeit (die Standard-12-Stunden-Uhr)
- Altböhmische Zeit (Stunden ab Sonnenuntergang)
- Babylonische Zeit (Stunden ab Sonnenaufgang)
- Sternzeit (Erdrotation relativ zu fernen Sternen)
- Die Position der Sonne auf der Ekliptik (ihren Weg durch die Tierkreiszeichen)
- Die Position des Mondes und seine Phase
- Die Zeit von Sonnenauf- und -untergang an jedem Tag des Jahres
All diese Informationen sind in einem einzigen Zifferblatt mit einem System konzentrischer Ringe und einem mechanischen Arm untergebracht, angetrieben von einem einzigen Uhrwerk. Das mittelalterliche Prag war unter Karl IV. eine der technologisch und intellektuell fortschrittlichsten Gesellschaften im Europa des 14. und 15. Jahrhunderts.
Das Zifferblatt lesen
Das astronomische Hauptzifferblatt ist der große blau-goldene Kreis in der unteren Hälfte des Uhrengesichts. Einige Schlüsselelemente:
Die goldene Zeigerin mit Sonnensymbol: Verfolgt die Position der Sonne relativ zum Horizont und dem Tierkreis. Wenn das Sonnensymbol den goldenen Horizontring am Außenrand kreuzt, ist Sonnenaufgang; auf der gegenüberliegenden Seite Sonnenuntergang.
Die silberne Mondkugel: Zeigt die Mondphase. Die Kugel ist halb schwarz, halb silbern und dreht sich, um Mond- oder Vollmondzeichen zu zeigen.
Der äußere Drehring mit gotischen Ziffern: Dies ist die Altböhmische Zeit, die 24 Stunden ab Sonnenuntergang zählt (also „Stunde 1” ist eine Stunde nach dem vorherigen Sonnenuntergang). Heute liest sie kaum jemand; sie wurde hauptsächlich von mittelalterlichen Bürgern genutzt.
Der Tierkreisring: Die 12 Zeichen drehen sich an einem festen Indikator vorbei, um anzuzeigen, wo sich die Sonne auf der Ekliptik befindet. Die Sonne durchläuft Widder von Ende März bis Ende April, Stier ab Ende April und so weiter.
Die schwarze, blaue und goldene Zone: Die Scheibe zeigt den sphärischen Himmel, auf eine Ebene abgeflacht. Goldene Zone = über dem Horizont; blaue Zone = Dämmerung; schwarz = Nacht.
Das Kalenderblatt unter der Uhr
Das untere Zifferblatt (das Kalendergesicht) ist ein Ersatz des 19. Jahrhunderts. Es zeigt die Monate mit ihren landwirtschaftlichen Tätigkeiten und Tierkreiszeichen in reich gefärbten Tafeln. Der originale mittelalterliche Kalender wurde entfernt und ist im Turminneren ausgestellt.
Das stündliche Spiel
Zur vollen Stunde, von 9:00 bis 23:00 Uhr (Mitternacht ausgelassen), öffnen sich zwei Fenster über dem Zifferblatt und hölzerne Apostelfiguren ziehen im Zug vorbei. Unten bewegen sich gleichzeitig vier allegorische Figuren am Uhrrahmen: Der Tod (ein Skelett) läutet eine Glocke; die Eitelkeit betrachtet sich im Spiegel; der Geiz hält einen Geldbeutel; ein Türke schüttelt den Kopf (ursprünglich stellte er den Heiden/osmanischen Eindringling dar). Ein goldener Hahn über den Fenstern kräht zum Abschluss.
Die gesamte Aufführung dauert etwa 60 Sekunden. Die Figuren sind Ersatz des 19. Jahrhunderts; der sie antreibende Mechanismus entspricht dem gleichen Grunddesign wie das mittelalterliche Original.
Praktischer Hinweis: In der Hochsaison kann die Menschenmenge vor der Uhr bei der stündlichen Aufführung 100–300 Personen tief sein. Die Figuren sind klein (etwa 20 cm groß) und aus 20–30 Metern Entfernung problemlos sichtbar. Keine Schlange, kein Ticket erforderlich. 3–4 Minuten vor der vollen Stunde ankommen, irgendwo mit freier Sichtlinie zum Zifferblatt stellen und beobachten.
Der Turmaufstieg — lohnt er sich?
Der Eingang zum Alten Rathausturm (~6–10 € / 150–250 CZK je nach Audioguide) beinhaltet:
- Den Uhrenraum — die Rückseite des Zifferblatts, wo man das bemalte mittelalterliche astronomische Zifferblatt aus der Nähe sehen und die Erklärtafeln lesen kann. Faszinierend für jeden, der sich für die Funktionsweise des Mechanismus interessiert.
- Den Mechanismusraum — das Uhrwerk selbst, Antriebsgewichte und das Hemmungssystem. Interessanter als es klingt.
- Die Dachterrasse — Aussicht über Staroměstské náměstí und die Altstadtdächer. Nicht der höchste Punkt in Prag, aber eine gute mittlere Perspektive.
Der Turm ist mit Aufzug sowie Treppe zugänglich, was ihn zu einem der barriereärmersten Turmaufstiege der Stadt macht.
Astronomischer Uhrturm: Eintrittskarte und Audioguide Eintrittskarte für den Alten RathausturmFür eine geführte 3-stündige Tour mit Uhreintritt und breiterem Altstadtüberblick:
3-stündige Prag-Tour mit Eintrittskarte für die Astronomische UhrFür den unterirdischen Aspekt — die mittelalterlichen Gewölbe unter dem Alten Rathaus:
Altstadt, Astronomische Uhr und UntergrundtourGeschichte und Beinahe-Katastrophen
1410: Meister Mikuláš von Kadaň baut das ursprüngliche Zifferblatt, vermutlich mit Unterstützung des Astronomen Jan Šindel.
1490: Hanuš von Ruze (Jan Růže) überholt den Mechanismus und nimmt wesentliche Verbesserungen vor. Er wird traditionell als Erbauer der Originaluhr bezeichnet, aber moderne Forschung schreibt dies Mikuláš zu.
1945: Beim Prager Aufstand gegen die deutsche Besatzung in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wird die Uhr beschädigt, als die Deutschen das Alte Rathaus in Brand setzen. Die Apostelfiguren mussten nach 1948 neu geschnitzt werden. Das astronomische Zifferblatt selbst überstand den Brand relativ unbeschädigt.
2018: Die Uhr wurde für die umfassendste Restaurierung ihrer Geschichte ausgebaut — Mechanismus, Zifferblatt und Figuren — und zum 100. Jahrestag der Tschechoslowakei zurückgebracht. Der aktuelle Zustand ist so gut wie seit Jahrhunderten nicht mehr.
Verschiedene Wege, die Uhr zu erleben
Kostenlos — einfach zuschauen
Das stündliche Spiel ist vom Platz aus völlig kostenlos. Nichts außer freier Sichtlinie und drei Minuten Geduld nötig. Die Figuren sind klein, aber aus 25 Metern sichtbar. Kein Ticket, keine App, keine Reservierung. Leicht links der Mitte stehen (Nordosten), um die Todesfigur besser zu sehen.
Turmticket mit Audioguide
Der Audioguide vertieft das Erlebnis erheblich — er führt durch das Zifferblatt im Detail, erklärt das Ringsystem und deckt die Geschichte des Gebäudes ab. Ohne Audioguide ist der Mechanismusraum im Turm interessant, aber wenig erklärt:
Astronomischer Uhrturm: Eintrittskarte und AudioguideGeführte 3-stündige Tour mit Eintritt
Wenn man die Uhr persönlich erklärt haben möchte, ergänzt durch einen breiteren Altstadtüberblick:
3-stündige Prag-Tour mit Eintrittskarte für die Astronomische UhrDas Klementinum zum Vergleich
Wer sich für den mittelalterlichen Mechanismus des Orloj interessiert, findet im Astronomieturm des Klementinanums (fünf Gehminuten von der Uhr entfernt, am Mariánské náměstí) einen Barockturm und das längste kontinuierliche Wetterprotokoll der Tschechischen Republik. Führungen durch Bibliothek und Turm laufen täglich:
Klementinum: Geführte Tour durch Bibliothek und AstronomieturmKombi-Eintritt (Burg, Judenviertel, Uhrenturm)
Für Effizienz beim Besuch aller drei großen Altstadtsehenswürdigkeiten:
Prager Burg, Judenviertel und Uhrenturm: Kombi-EintrittskarteSaisonale Hinweise
Hochsommer (Juli–August): Die Menschenmenge vor der Uhr kann von 10:00 bis 18:00 Uhr 200–400 Personen erreichen. Es gibt keine Möglichkeit, direkt davor eine freie Sicht zu haben. Um 9:00 Uhr zum ersten Tagesspiel ankommen — die Menge ist ein Bruchteil der Mittagsgröße. Alternativ: Der Balkon im zweiten Stockwerk des Starbucks gegenüber (ja, wirklich) bietet eine erhöhte Sichtlinie.
Weihnachten: Der Platz füllt sich mit dem Weihnachtsmarkt ab Ende November. Das Uhrenspiel ist dasselbe, aber die Marktmenge schafft noch schlechtere Sichtbarkeit bei den stündlichen Aufführungen.
Abendbesuche: Die Uhr läuft bis 23:00 Uhr. Die Abendvorstellungen (21:00–23:00 Uhr) haben kleinere Menschenmengen, der Platz ist schön beleuchtet, und das Blau und Gold des astronomischen Zifferblatts ist unter Kunstlicht lebendiger als bei Tageslicht.
Nebensaison (Januar–März): Kaum Besucher. Man kann direkt vor der Uhr stehen und die Zifferblätter in aller Ruhe betrachten. Die Apostelfiguren sind 20 cm große Holzfiguren; aus der Nähe ist die Bemalung und das Detail sichtbar, was die Sommermassen verhindern.
Insidertipps
Die richtige Art, die Zeit abzulesen: Die meisten Besucher suchen nach einer konventionellen 12-Stunden-Anzeige. Es gibt eine — der goldene Zeiger zeigt auf die römischen Ziffern im inneren festen Ring. Aber der äußere Drehring mit gotischen Ziffern (Altböhmische Zeit, ab Sonnenuntergang gezählt) ist es, was mittelalterliche Bürger tatsächlich nutzten. Bei Sonnenuntergang zeigt dieser Ring „1” — eine Stunde nach Sonnenuntergang.
Die gemalten Figuren an den Ecken: Die vier allegorischen Figuren an den Ecken des Uhrenrahmens — Eitelkeit, Geiz, Tod und ein Türke — bewegen sich während des Spiels, sind aber auch in Ruhe präsent. Der Tod, das Skelett auf der rechten Seite, hält in der rechten Hand eine Sanduhr und läutet mit der linken eine Glocke. Die Figuren sind Ersatz nach 1945, folgen aber dem Originalentwurf.
Die Dachterrassensicht: Die Dachterrasse des Altstadtrathausturms bietet einen Blick direkt entlang des Pařížská-Boulevards (die Jugendstil-Luxus-Einkaufsstraße, die nach Norden zum Jüdischen Viertel verläuft) — ein Anblick, den die meisten Besucher nie sehen. Nach Norden von der Terrasse blicken, um den gesamten Boulevard erfassen zu können, wie er sich Richtung Fluss verjüngt.
Die Bar-Crawl-Verbindung: Der Clock Tower Bar Crawl beginnt nahe der Astronomischen Uhr um 21:00 Uhr — ideal, wenn man das 21:00-Uhr-Spiel sehen und dann in das Prager Nachtleben eintauchen möchte:
Prag: Clock Tower Bar Crawl mit Getränken und ShotsFotografierhinweis
Das vollständige Zifferblatt fotografiert man am besten aus etwa 15–20 Metern direkt davor. Am frühen Morgen (vor 8:00 Uhr im Sommer) ist der Platz ruhig und man kann die Uhr ohne Menschenmassen fotografieren. Die Uhr ist bei Dunkelheit besonders eindrucksvoll, wenn sie beleuchtet ist — das Blau und Gold des astronomischen Zifferblatts ist unter Kunstlicht lebendiger als bei Tageslicht.
Von der Turmterrasse: Die Aufnahme hinunter in den Platz, die das Jan-Hus-Denkmal und die umliegenden Dachlinien zeigt, ist zuverlässig. Vormittags (10:00–11:00 Uhr) gibt es gutes Frontlicht auf die nach Süden ausgerichteten Gebäude rund um den Platz.
Häufig gestellte Fragen zur Prager Astronomischen Uhr
Wie alt ist die Prager Astronomische Uhr?
Das astronomische Zifferblatt wurde 1410 eingebaut. Das Kalenderblatt darunter ist eine Ergänzung des 19. Jahrhunderts. Teile des Mechanismus wurden über die Jahrhunderte ersetzt, aber das Grunddesign ist über 610 Jahre alt.
Was passiert, wenn man das stündliche Spiel verpasst?
Nichts — es passiert in einer Stunde wieder. Das Spiel findet stündlich von 9:00 bis 23:00 Uhr statt. Die Uhr zeigt alle astronomischen Informationen jederzeit an, unabhängig davon, ob die Apostel erscheinen.
Ist die Prager Astronomische Uhr die älteste der Welt?
Es ist die älteste funktionierende Astronomische Uhr. Es gibt eine ältere Uhr in der Wells Cathedral in England (1386), die aber nicht mehr mit ihrem ursprünglichen Mechanismus läuft. Der Orloj behält einen Großteil seines ursprünglichen Designs bei und wurde ununterbrochen betrieben.
Können Kinder die Astronomische Uhr genießen?
Das stündliche Spiel spricht die meisten Kinder wegen der beweglichen Figuren an. Der Turmaufstieg ist per Aufzug möglich. Der Mechanismusraum ist für Kinder interessant, die gerne verstehen, wie Dinge funktionieren.
Hört die Uhr jemals auf zu laufen?
Die Uhr wird für Wartungsarbeiten gestoppt und hat große Restaurierungen durchlaufen. Zuletzt 2017–2018. Unter normalen Bedingungen läuft sie kontinuierlich.
Gibt es eine Legende über die Blendung des Uhrmachers?
Ja — die Geschichte besagt, dass Meister Hanuš von den Ratsherren geblendet wurde, die befürchteten, er würde für eine andere Stadt eine ähnliche Uhr bauen, und dass er aus Rache seine Hand in den Mechanismus steckte, um ihn zu stoppen, und dabei starb. Es ist eine gute Geschichte und fast sicher erfunden. Es gibt keinen zeitgenössischen historischen Beleg dafür.
Kann man den Turmbesuch im Voraus buchen?
Ja. Online-Buchung über die Website des Stadtmuseums Prag oder GetYourGuide ermöglicht die Wahl eines Zeitfensters. In der Hochsaison (Juli–August) sind Tagestickets manchmal nachmittags ausverkauft. Einen Tag vorher buchen reicht meist; eine Woche vorher garantiert die gewünschte Zeit.
Gibt es im Turm etwas zu sehen außer der Aussicht?
Ja — den Uhrenraum (Rückseite des astronomischen Zifferblatts), den Mechanismusraum (die Uhrwerk-Antriebsgewichte und Hemmung) und die originale mittelalterliche Kalenderscheibe (zu Konservierungszwecken ins Innere verlegt; das aktuelle Außenkalendergesicht ist eine Kopie des 19. Jahrhunderts). Diese drei Dinge rechtfertigen den Ticketpreis über die Dachaussicht hinaus.
Wann findet das letzte stündliche Spiel statt?
Um 23:00 Uhr. Die Uhr führt um Mitternacht kein Spiel auf. Der Mechanismus wechselt nach 23:00 Uhr in eine Ruheposition und nimmt um 9:00 Uhr am nächsten Tag den Betrieb auf. Die Uhr zeigt alle astronomischen Informationen overnight unabhängig davon weiter an.
Ist die Uhr für Rollstuhlfahrer zugänglich?
Der Turm hat einen Aufzug, was ihn zu einem der barriereärmersten Türme in Prag macht. Der Platz vor der Uhr ist mit Kopfsteinpflaster gepflastert — machbar, aber uneben. Der Mechanismusraum im Turminneren ist über den Aufzug ohne Treppen zugänglich.
Praktische Informationen auf einen Blick
- Adresse: Staroměstské náměstí 1, 110 00 Praha 1
- Stündliches Spiel: täglich 9:00–23:00 Uhr; kostenlos vom Platz aus sichtbar
- Turmöffnungszeiten: Di–So 9:00–22:00 Uhr; Mo 11:00–22:00 Uhr
- Turmeintrittspreise: ~6 € (150 CZK) nur Ticket; ~10 € (250 CZK) mit Audioguide
- Nächste Metro: Staroměstská (Linie A, grün)
- Offizielle Website: muzeumpraha.cz



